Eine Geschichte des amerikanischen Volkes
Band 1:
Kolonialismus, Rassismus und die Macht des Geldes
Als die People's History of the United States 1980 erstmals erschien, betrat der amerikanische Autor Howard Zinn Neuland auf dem Gebiet der Geschichtsschreibung der Vereinigten Staaten. Dem Konzept von Geschichte verstanden als die Kriegs- und Heldengeschichte "großer Männer" setzt Zinn eine Geschichte des amerikanischen Volkes entgegen, die im Grunde aus vielen Geschichten verschiedener Völker und Generationen der USA besteht. In für ein Geschichtsbuch ungewöhnlich eingängiger Sprache schreibt er nicht aus der Perspektive der Eroberer, sondern der Eroberten, spricht nicht von den Ruhmesworten über Siegergestalten, sondern über die Verluste der Besiegten, erklärt nicht im gehobenen Stil der Herrschenden, sondern in der ungeschmückten Sprache der Beherrschten: der Fabrikarbeiter, Frauen, Sklaven, African-Americans, Native Americans, der Vertreter der Arbeiterklasse und der Einwanderer.
Seit dem Erscheinen der ersten Ausgabe gehört die People's History in den amerikanischen High Schools und Colleges zur Lektüre im Geschichtsunterricht. Trotz oder vielleicht auch wegen seiner radikalen Offenlegung historischer Gräuel, Akte der Unterdrückung und der Worterteilung an die zu lange stumm gebliebenen Stimmen des amerikanischen Volkes.
25 Jahre nach der ersten Auflage ist die unkonventionelle Darstellung der amerikanischen Geschichte von Columbus bis zur Ära Clinton 1,5 Millionen Mal verkauft worden. Jetzt erscheint Howard Zinns Geschichtsgeschichte erstmals in deutscher Sprache.
Aus dem amerikanischen Englisch von Sonja Bonin
ISBN 9783937623511
7,80 EUR inkl. 7,0% Mwst.
bestellen >>